Ein neues Stadtquartier zwischen Oranienburger und FriedrichstraĂe ist entstanden. Es nennt sich „Am Tacheles“.
Ich erinnere mich noch gut, als ich in den 90er Jahren noch so dumm war, hier mit meinem Auto rumzukurven, um beim Besuch der Kalkscheune oder des Tacheles das Blech auf dem riesigen, auch als bald privatisierten groĂen, staubigen Parkplatz abzustellen. FĂŒr mich war das Fahrrad noch nicht erfundenđ€Ł.
Das Tacheles von hinten war ein Anblick wie in eine offene Wunde. Nur der vordere Teil des ehemaligen Kaufhauses war als Bombenruine stehen geblieben.
Die Investoren waren so schlau, den Namen und die BerĂŒhmtheit des ehemals von KĂŒnstlern besetzten Hauses fĂŒr ihren kommerziellen Neuaufbau zu nutzen.
Am ersten Dienstag im MĂ€rz 2024 waren wir dort, das neue Ausstellungsprojekt „Fotografiska“ hatte den Eintritt frei.
Es gibt ein öffentliches kleines Fotoalbum von unserem Besuch hier in der Cloud: „Fotografiska im ehemaligen Tacheles – Austellungen for free every 1st Tuesday in a Month“.
Fotografiska zog in alle Etagen des Tacheles ein. Drei Ausstellungsetagen, Edelrestaurants, eine BĂ€ckerei, ein CafĂ©, ein Museumsshop und mehr – ein sogenannter Ankermieter des alten GebĂ€udes, das vor allem von auĂen seinen Charakter bewahrt hat.