Weiter geht’s. Neues Jahr – neue Unterwegs-Abenteuer. Im kalten Winter beginnen wir mit Kurzstrecken zum Warmmachen. Glühwein, Handschuhe sind dabei, manchmal sind Grödel erforderlich, so eisig ist dieser Winter. Doch dann ist schon wieder Mai – und der war heiß auf Menorca!
Wie schon 2025 – auch in diesem neuen „Protokoll“ führen die Track-Links in der Tabelle zu den Aktivitäten bei Strava. Zusätzlich Komoot Touren in 60 sec Videoclips. Jeweils mit Daten, Track im Kartenausschnitt und einigen Fotos.
Bei Komoot sieht es so aus.
In den Komoot Kommentaren sind jeweils auch viele Originalfotos in Cloud-Alben verlinkt. Für die neuen #myKomoot Video Stories ist hinsichtlich der Gestaltung allein Komoot verantwortlich. Im Videoplayer kann die Qualität optimiert werden.
Ein ehrliches Reisetagebuch über das bewusste Hinsehen.
Menorca gilt gemeinhin als die ruhigere, unberührte Schwester Mallorcas.
PODCASTS INSIDE! Am Ende dieser Seite
Ein geschütztes UNESCO-Biosphärenreservat, das sich oft erfolgreich gegen den absoluten Massentourismus gewehrt hat. Doch was passiert, wenn man aufhört, die Insel nur als austauschbare Strandkulisse zu konsumieren und stattdessen genauer hinsieht?
In dieser 16-tägigen dokumentarischen Expedition nehmen wir euch mit hinter die perfekten Postkartenmotive. Ausgestattet mit den Wanderschuhen und den Kameras erkunden wir die raue Wildnis des historischen Küstenwegs Camí de Cavalls.
Wer nicht lesen will, darf hören 😉. Ein mit Hilfe der KI NotebookLM generierter Podcast lässt sich am Ende dieses Posts abspielen.
Wir tauchen ein in das monumentale Steinlabyrinth der alten Steinbrüche von Líthica, wandern durch schattige Pinienwälder zu versteckten Buchten und stehen staunend vor den massiven Höhlen und Megalith-Bauten einer über 3000 Jahre alten Kultur.
Nun sind wir schon seit fünf Tagen zurück in Berlin. Auch Ende April ist die südliche Insel der Balearen nicht vor Kälteeinbrüchen und Dauerregen sicher. Verrücktes Klima – es hat sich gerade umgedreht, Berlin ist heißer mit fast 30 Grad als jetzt Ibiza mit 13 Grad 😱.
Dieser Platz auf einem Kai im Hafen von Eivissa, was soll das sein? Was soll dieser schräge Bau 🤔. Mit der Hilfe von Facebookern löst sich das Rätsel etwas … – Click für eine Großansicht
Kurz erklärt, wir feierten noch unseren letzten Abend mit reichlich Eiswürfeln in einigen sehr kalten Aperol-Sprizz Cocktails – wirklich sehr nett serviert in der „Spritzeria“ in der Eivissa Altstadt – hab ich mir doch dort an der etwas zugigen Ecke trotz zweier warmen Jacken etwas die Seuche eingefangen.
Kam wie üblich irgendwie über den Hals rein … am nächsten Tag saß ich dann mit triefende Nase im Flieger und lag anschließend vier Tage flach.
Daher geht es nun erst heute weiter im Blog mit Aufarbeitung unser Ibiza Reise.
Übrigens: die „Wintersaison“ geht auf Ibiza bis zum Mai 😄! Wir wissen nun, warum.
Die Chronologie der „Tagebuch-Einträge“ nun wieder in „normaler“ Reihenfolge – vom Sonntag, den 14. bis zum Montag, den 29. April 2024. Zwei ausführlichere Reiseberichte jeweils für unseren ersten Standort Sant Antoni de Portmany und in der Eivissa Inselhauptstadt sind weiterhin in der Pipeline:
Unterwegs-Fotos und Kurzberichte
Teil I
Wir acht Tage an der Westküste
in Sant Antoni de Portmany
Sonnenuntergang Ibiza No 1 – Click für eine Großansicht im Cloud Album
Die halbe Insel lebt vom Sonnenuntergang. So wie das ehemalige Fischerdorf Sant Antoni an der Nordwestküste und die anderen Plätze hier, sind sie nach dem Meer und der untergehenden Sonne ausgerichtet.
Es ist wohl eine alte Hippie-Tradition: die versammelte Zuschauerkulisse klatscht begeistert, wenn das letzte Achtel der glühend roten Abendsonne im Meer verschwunden ist.
Eigentlich wäre doch Beifall eher angesagt, wenn die Sonne morgens wieder erscheint.
Ostsee im Februar. Winter. Wir sind wieder zur Ostsee unterwegs. Das letzte Mal Zingst auf dem Darß war im Oktober 2021. Da war es natürlich noch grün und eine schöne Herbststimmung mit schönem Licht.
Nun, im Februar 2024 wird es wieder etwas anders aussehen. Egal, Hauptsache Bewegung an der frischen guten Seeluft.
Auf der Halbinsel Darß. Zingst, Prerow. Von Mittwochnachmittag (Einchecken) bis Samstagvormittag (Ausschecken). Dazwischen ein voller Tag mieses Wetter, ein passabler Tag mit Wanderwetter. Das war es so in etwa. Halb Zingst liegt im Winterschlaf, kein Fischbrötchen auf die Hand, nirgendwo.
Doch von Beginn an. Ein halber Tag 1
Nach dem Einchecken und Auspacken gleich mal wieder raus – kürzester Weg vom Bodden-Damm zum Ostsee-Damm. Zwanzig Minuten. Wieder ist ein großes und schickes Neubau-Ensemble entstanden. Das Drumherum ist noch Baustelle, die meisten Wohnungen (Eigentum sicher) warten noch auf Einzug. Ich bin bereits das vierte Mal in diesem Touri-Ort.
Als Nächstes folgt ein Bericht unserer Wanderung auf den Pico Ruivo, mit 1.862 Metern der höchste Berg Madeiras.
Wir hatten einen dermaßen schönen Tag erwischt, dass zwar auch viele andere Leute bemerkt haben, aber die glasklare Luft, der weiß-blaue Himmel und die blauen, schroffen Berge ergaben einen traumhaften Bilderrausch.
Es war eine super Idee der Frau von uns, nach einem morgendlichen Blick vom Balkon in den wolkenlosen Himmel kurzfristig zu beschließen: Heute ist der Tag! PICO RUIVO, wir kommen.
Die Bergstraße vor unserer Ferienwohnung führt direkt hinauf. BOLT war schnell vor der Tür. 1.000 Meter höher und 9 km weiter standen wir in einer knappen halben Stunde um 11 Uhr auf dem Parkplatz der Achada do Teixeira.
Peter Eich aus Konstanz betreibt unter der Adresse Jakobsweg.de den engagierten Blog „Jakobsweg-Zentrale“.
Ich habe Peters Newsletter abonniert, der unregelmäßig in meinem Postfach landet und mich bei dem Thema Wandern auf Jakobswegen auf dem Laufenden hält.
Derzeit, Ende 2023, ist im Shop von Jakobsweg.de wieder ein neuer, großer Fotokalender im Angebot. Die ausgewählten, schönsten Bilder haben JW Wanderer beigesteuert.
Und das war der eigentliche Anlass für diesen Beitrag:
Ein wunderbares Gedicht, eine Metapher, der Aufmacher eines Newsletters – mit dem Titel „Der Schatten vom Jakobsweg“. Verfasst hat den Text Peter Eich himself und er erlaubt das Teilen. Im Anschluss an meine folgenden Zeilen findest du diese schöne Wanderpoesie im Wortlaut.
Ich glaub‘, es war während unseres mehrjährigen „66-Seen-Weg – Rund um Berlin“-Projektes, das bereits 2009 „anlief“ und erst 2014 endete. Dieser große Rundweg kreuzt mehrfach regionale Jakobsweg-Routen, schon damals waren einige konzipiert und mit einer Abbildung der bekannten Jakobsmuschel gekennzeichnet.
Zudem sind die Brandenburger – und mittlerweile auch Berliner – Jakobswege in den Open Street Maps mit Namen verzeichnet.
Auf dem Jakobsweg von Werneuchen nach Bernau
Also habe ich immer auch ein Auge auf diese ruhigen, schönen Wege in Wäldern und auf alten Landstraße in der Mark gehabt, oft eine Tageswanderung dort angesetzt.
Zwei Jahre Madeira. Also genauer gesagt: Vier längere Madeira-Reisen in der Zeit von Dezember 2021 bis September 2023.
Dieser Blogbeitrag listet alle Reisetage auf, mit allen Tagesfotos, ergänzt mit kleinen und großen Videos, vielen Tagebuchnotizen und kleinen Service-Infos.
Für die Jahre 2021 und 2022 gibt es leider keine ausführlichen Reiseblog-Berichte. Aber fotografiert haben wir natürlich heftig. So gibt es für jeden Tag ein bebildertes Tagebuch. Fotos mit Bildnotizen, einige mit kurzen Video-Clips.
Dieses kleine Sonderprojekt im Blog macht einmal verschärft den Versuch, der riesigen Flut der vielen selbst geschossenen Handyfotos (und Videofootages) Herr zu werden.
Viele Leute spülen ja gern umstandslos ihre geteilten Handybilder in Serie in den sogenannten Sozialen Medien herunter. Für einen Daumen hoch. Aber in kurzer sind sie dann „weg“ aus dem Sichtbereich, rutschen unter den Bildschirmbruch.
Ein Cloudspeicher dagegen kann hilfreich sein, die eigene Fotos ausgewählt sortiert und beschriftet abzulegen. Sie werden auf Wunsch mithilfe von KI sortiert und lassen sich einfach aus der CLoud heraus teilen. Und vor allem wiederfinden. Ich spreche von „Google Fotos“. Digitale Familienalben fast wie früher – der Zeit von unseren eingeklebten 9 x 13 Papierbildern oder fetten Diakästen.
Mittlerweile sind alle Fotos unserer vier Madeira Reisen gesichtet und Public gestellt. Unten gibt es die Übersichten zum Reinklicken.
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle meiner Reise-Freundin Renate, die mich nach Madeira gelockt hat. Mit ihrer jahrelangen Erfahrung als Reiseleiterin war sie für mich ein toller „Personal Guide“. Im Lauf der gemeinsamen Zeit sind wir zu einem für uns selbst erfolgreichen „Abenteuer-Team“ zusammengewachsen. Siehe auch Bild oben.
Es gibt deutlich mehr als eine Handvoll Museen in Funchal. Nämlich mindestens zwanzig – eine Weinkellerei, eine Fußballer-Verehrung, Fun Art, Moderne Kunst und die Casa da Luz mal eingeschlossen! Nur schade ist es, dass man in den Freizeitprogrammen der Reiseveranstalter Museumsbesuche eher vergeblich sucht. Warum ist das so?
Wer sich nur etwas mehr für Madeira und seine Geschichte interessiert und nicht gerade eine einzige Expresswoche hier am Hotelschwimmbecken verbringt, sollte sich mal beim Stadtrundgang in der Hauptstadt etwas mehr Zeit nehmen. Nebenbei erwähnt sei, dass es in den Museen angenehm ruhig zugeht – wir genießen das, abseits vom City-Trubel!
Sonntag, 10. September 2023. Dritter Tag unserer diesjährigen Reise nach Madeira. Heute ein relaxter Spaziergang zum Hafen in Funchal. Mit einigen neuen überraschenden Entdeckungen – ganz abseits der Touristentramelpfade.
Zwei neue alte Ziele stehen auf dem Zettel: das wieder freigegebene Forte Sao José und das Fortaleza de Ilheu – letzteres heute mehr oder besser weniger bekannt als „Design Centre Nini Andrade Silva“.
Wer ist Nini Andrade Silva und was hat es mit dem ehemaligen Fürstentum Potinha im Forte Sao José auf sich?
Beide ehemaligen Forts haben wir bei Stadtspaziergängen am Hafen aus der Ferne gesehen. Dieses Jahr waren Leute auf dem Sao José Felsen! Also einfach mal hin!