Mein Kommentar zu der Frage in der Headline hier im Blog vom „GPS Radler Matthias Schwindt, wo diese Meldung von Outdoor Enthusiasten mit Erschrecken aufgenommen wird: „Komoot wird an einen Techfond verkauft!“:
17 Jahre lang haben die Potsdamer sich unsere Daten schenken lassen. Die aktiven Nutzer haben den Content und damit den Wert des Unternehmens erstellt.
Mit ihren lokalisierten Fotos und aufgenommenen Tracks. Dazu wird (auch kostenlos?) Wikipedia einkopiert. Und das Kartenmaterial von OSM ist eigentlich auch Public Domain, von der User-Community geschenkt!
Unsere Winterwanderung im Berliner Osten verlief von Köpenick, durch das Erpetal nach Friedrichshagen, zum MĂŒggelsee und als Abschluss durch den wunderbar verschneiten Wald nach Rahnsdorf.
Am 19. Februar 2024, einem sonnigen Mittwoch, brachen wir zu einer 14 Kilometer langen Winterwanderung im Berliner Osten auf. Die Route fĂŒhrte uns durch einige der schönsten und geschichtstrĂ€chtigsten Orte der Region.
Berlin, du Stadt der Kontraste! Wo sonst kann man an einem Sonntagmorgen gemĂŒtlich durch verlassene Ateliers streifen, um am Nachmittag in einem ehemaligen Volksbad inmitten von flimmernden Videoclips zu versinken? Genau das war das Ziel unserer abenteuerlichen Erkundungswanderung durch Lichtenberg.
UPDATE. Besuch Mitte MĂ€rz 2025.
Der FrĂŒhling kommt, erste TĂŒren stehen offen.
Aber das Projekt wartet immer noch auf einen VerlÀngerungsvertrag.
Um 16 Uhr, zur Blauen Stunde Mitte Januar, haben wir den Time Slot im immersiven Stadtbad vorgebucht. Also Zeit, an diesem schönen Januar-Sonntag einen Vorlauf, einen lÀngeren Stadtspaziergang vorzuschalten.
Lichtenberg Wanderung – das Fotoalbum gibt es hier in der Cloud. – Klicks auf die integrierten Thumbnails fĂŒhren ebenfalls zum Album mit den groĂe Originalfotos. PC Monitor empfehlenswert.
Los ging es am S-Bahnhof Nöldnerplatz. Unser erstes Ziel: die als Lost Place bedrohten BLO Ateliers. Ein wenig gruselig war es schon, durch die verlassenen Hallen zu schlendern. Alles wirkte wie aus der Zeit gefallen, als wĂ€ren die KĂŒnstler erst gestern Hals ĂŒber Kopf geflĂŒchtet.
Doch zwischen all dem morbiden Charme entdeckten wir wahre Kunstwerke: liebevoll arrangierte Installationen, Graffiti und sogar ein „Zwergenhaus“, das die KĂŒnstler vor dem Zugriff der Abrissbirne gerettet hatten.
Urbane Abenteurer unterwegs auf einer winterlichen Stadtwanderung đ€Ł.
Lust auf eine etwas andere Sightseeing-Tour? Dann schnallt euch an, denn wir nehmen euch mit auf einen grotesk-schönen Trip durch den Wedding â Berlins bestgehĂŒtetes Geheimnis (nicht wirklich).
250114 Wanderung Wedding Track – Siehe auch Album
Wir starten unsere kleine Nachmittags-Odyssee am S-/U-Bahnhof Wedding, dem Tor zu einem Paralleluniversum, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint (oder einfach nur ein bisschen langsamer lÀuft).
Ein kurzer HĂŒpfer ist es bis zur GerichtsstraĂe, auf dem Max-Josef-Metzger kommen wir an der „TrĂŒmmersĂ€ule“ vorbei, einem unĂŒbersehbaren Monument der Nachkriegszeit, das uns daran erinnert, dass Berlin nicht immer die hippe Metropole war, die sie heute ist.
Es war ein sehr kalter, fĂŒnf Stunden langer Ausflug am Abend dieses 9. November. Gemeinsam mit tausenden anderen begeisterten Besuchern ein schönes Erlebnis. Höhepunkt das wahnsinnige Livekonzert mit 700 Amateuer- und Berufsmusikern auf fĂŒnf synchronisierten BĂŒhnen entlang der 4-km-Mauerstrecke.
Mein Spaziergang „ab HaustĂŒr“ endete nach 10 Kilometern vor der BĂŒhne am Checkpoint Charlie.
An einem schönen Sonntag im Oktober 2024 machten wir uns auf den Weg, den Wasserstand des neuen Ostsee bei Cottbus zu ĂŒberprĂŒfen. Nur noch 70 cm Wasser fehlen und der See ist voll.
See in Sicht. Die Stadt dreht allmĂ€hlich völlig durch: Seilbahn, Altstadthafen, See-Achse – die Cottbuser bauen sich ihren See, als Cottbuser Ostsee soll er eine Marke werden. Immobilienunternehmen und Fördervereine kĂŒmmern sich an vorderster Front.
Cottbus Ostsee – Klick hier zum Fotoalbum in der Cloud
Unsere Wanderung startete am Hauptbahnhof, Ausgang Altstadt, zwischen dem „Bunten Bahnhof“ und der Kunsthalle Lausitz hindurch, am alten Spreewaldbahnhof vorbei. Heute sind dort die Gleise verschwunden, aber das restaurierte BahnhofsgebĂ€ude erinnert noch an die Vergangenheit. Einige alte BahnhofsgebĂ€ude dort stehen im Hintergrund des „Restaurant zur Eisenbahn“ (Dauerhaft geschlossen).
Wir hÀtten auch eine Station mit der Bahn Richtung See fahren können (Bahnhof Merzdorf) oder mit der Tram-Linie 2 bis zum Sandower Dreieck, entschieden uns aber die 6 Kilometer mit einer Stadtbesichtigung zu kombinieren.
An einem zwar frischen, aber sonnigen Wochentag im Oktober waren wir kurz entschlossen im Tierpark Friedrichsfelde unterwegs.
Schon das riesige Mosaik âTierweltâ von Dagmar Glaser-Lauermann, das seit 1973 die UnterfĂŒhrung im U-Bahnhof Tierpark schmĂŒckt, erinnert an die Geschichte des Zoos im Park:
Sie begann 1955 – als Antwort Ost-Berlins auf den Zoo im Westteil der Stadt. Obwohl die Mauer ja noch nicht gebaut war.
Der Tierpark hat seinen ganz besonderen Charakter und steht in einem wunderbaren Kontrast zu seinem deutlich anderen Pendant im westlichen Charlottenburg. „Tierpark“ und „Zoologischer Garten“ – diese Begriffe gilt es auseinander zu halten.
Am Samstag, 12. Oktober 2024, war wieder ein fantastisch sonniger und warmer Herbsttag. Ideal unser Wanderprojekt Teltowkanal mit einer dritten Etappe abzuschlieĂen.
Die Route fĂŒhrte dieses Mal ab der Schleuse Kleinmachnow völlig im GrĂŒnen immer am Wasser entlang. Verlaufen unmöglich, keine Industrie, und fast keine nervigen Radfahrer.
Im traurig-legendĂ€ren Ort Kleinglienicke und auf der Glienicker BrĂŒcke endete die Tour.
Das getextete Cloudalbum mit allen schönen Originalfotos und einige Track-Maps ist hier zu sehen:
Wanderung Teltowkanal Etappe 3 Collage. – Klick fĂŒr eine GroĂansicht
Die zweite Etappe unserer Wanderung entlang des Teltowkanals fĂŒhrte uns von Tempelhof ĂŒber Mariendorf, Lankwitz und Lichterfelde bis nach Kleinmachnow.
Anders als auf der ersten Etappe, konnten wir dieses Mal viele naturnahe Pfade direkt am Wasser entdecken.
Die herbstlichen, groĂen Originalfotos dieser naturnahen Wanderung in der Stadt sind hier im Cloud Fotoalbum zu sehen: „Entlang des Teltowkanals – Etappe Zwei“
Am Start bot sich uns ein weiter Blick ĂŒber den Kanal von der StubenrauchbrĂŒcke am Hafen in Tempelhof, wo wir die erste Etappe beendeten. Gleich hier zu Beginn also die Entscheidung – links oder rechts am Kanal entlang?
Wir nahmen die ruhigere Route und wanderten entlang des sĂŒdlichen Ufers auf der Gerda-und-Wolfgang-Szepanzy-Promende.
Immer wieder lockten uns inoffizielle Pfade unten direkt am Wasser vom Weg ab, diese sind allerdings nicht immer durchgÀngig, wegen abgerutschten Hangabschnitten gibt es sinnvolle Sperrungen. Keine Empfehlung also.