STREET ART Stadtwanderung durch SCHĂNEBERG und KREUZBERG, mit URBANER KUNST zum NULLTARIF, einer AUSSTELLUNG zum Staunen, Wegen durch die LAUBENKOLONIEN, entlang des LANDWEHRKANALS, durch den PARK am GLEISDREIECK zum CHECKPOINT CHARLIE.
- Start: U-Bahnhof Nollendorfplatz
- Ziel: U-Bahnhof Hallesches Tor
- 14,4 km Stadtwanderung auf der Suche nach der Street-Art Berlins
- https://www.komoot.de/tour/1007387232?ref=wtd
Dazu ein kommentiertes Google Fotos Cloud Album mit einer schönen kleinen Slideshow:
https://photos.app.goo.gl/Gw4ejHSrBAa2HPyHA
Der Winter in Berlin hat ja nun nicht immer schöne Seiten. Oft ist es trist und grau und die Motivation zum Wandern lĂ€sst ein wenig zu wĂŒnschen ĂŒbrig.
Aus diesem Grund sind Ralph und ich auf die Idee gekommen, die Farben in Berlin zu suchen. Wir starteten am Nollendorfplatz und entdeckten auf dem LĂŒtzowplatz die ersten Motive.
Diese Wanderung fĂŒhrte uns kreuz und quer durch Schöneberg, aber erst einmal ging es am LĂŒtzowufer entlang des Landwehrkanals. Um nichts zu verpassen, mussten wir hin und wieder die StraĂe auf einer Seite hinauf und auf der anderen herablaufen.
[Street-Art]
Aber keine Sorge, wenn du dem Komoot Track folgst, entgeht auch dir keines dieser schönen Bilder, die unsere Stadt so herrlich bunt machen.
Street-Art, die urbane Kunst
Als Street-Art wird Kunst im öffentlichen Raum bezeichnet. Es handelt sich um Wandmalerei, wobei sich die KĂŒnstler verschiedener Medien bedienen. Manche arbeiten mit SprĂŒhdosen, andere mit Pinseln oder Malerrollen.

Oft werden WĂ€nde oder StromkĂ€sten verschönert. Meist ist der KĂŒnstler selbst der Initiator seiner Werke, die hĂ€ufig auf kreative und anarchische Weise das eigene Umfeld selbst neu gestalten wollen. Durch die Beliebtheit dieser Kunstform werden manche KĂŒnstler auch fĂŒr Auftragsarbeiten gebucht.
Murals
Besonders beeindruckend fanden wir die riesigen Murals, die sich manchmal ĂŒber ein gesamtes Haus erstreckten. Die meisten von Ihnen sind in der Fresko Technik oder mit der SprĂŒhdose hergestellt.
Die ersten Murals wurden in Mexiko Stadt entdeckt. Sie stellten populĂ€re FĂŒhrer dar, und sollten die Geschichte fĂŒr die hauptsĂ€chlich analphabetische Bevölkerung transportieren.
Galerie Urban Nation
Auf der BĂŒlowstraĂe zog uns die Galerie Urban Nation in seinen Bann. Die Ausstellung ist sehr sehenswert und gegen eine kleine Spende zu besuchen.
Contemporary Art in der Galerie www.Urban-Nation.com
Beobachtet durch die Augen an der PallasstraĂe ging es nun Richtung Gleisdreieck. Die Pfeiler der BahnbrĂŒcken waren von allen Seiten bunt bemalt und die groĂzĂŒgigen FreiflĂ€chen laden zu vielen AktivitĂ€ten ein. Hier wird Skateboard und Fahrrad gefahren.
Durch die LaubengĂ€nge gelangten wir zum Park am Gleisdreieck, ĂŒberquerten die verlassenen Gleise, betrachteten die Ăberreste des Anhalter-Bahnhofs und erwischten zur blauen Stunde das Tempodrom in einem ganz besonderen Licht.

Der alte Kontrollpunkt
Am Ende besuchten wir noch den Checkpoint Charlie. Der ehemalige GrenzĂŒbergang an der Berliner Mauer war von 1961 bis 1990 der Ăbergang zwischen dem amerikanischen und dem sowjetischen Sektor. Der Kontrollpunkt wurde von den Alliierten eingerichtet, um den Angehörigen des MilitĂ€rpersonals den Ăbergang zu ermöglichen.
Am Halleschen Tor beendeten wir diese coole Wanderung, bei der wir voller Enthusiasmus nach den bunten Bildern suchten. Viel SpaĂ beim Nachwandern. Es wird bestimmt nicht die letzte Street Art Tour in Berlin gewesen sein! đ
[Street-Art]

