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Kirchmöser. Die KLEENE WANDERGRUPPE, die dieses Mal auf dem JAKOBSWEG unterwegs war, entdeckte ein STĂDTCHEN mit langer Geschichte, mĂ€chtige SEEN mit kleinen INSELN, NATUR PUR und CHINESISCHE GENĂSSE.
Wir starteten am Bahnhof Brandenburg-Kirchmöser. Der Bahnhof selbst ein Lost Place, der verrammelt und verriegelt ist, und uns leider nicht mal einen Blick hinein ermöglichte.
AnschlieĂend passierten wir das Dorf Kirchmöser, sahen uns noch kurz die Kirche und den Friedhof an und begaben uns auf direktem Weg zum Jakobsweg Potsdam-Vehlen. Nach kurzer Zeit hatten wir den Möserschen See erreicht, der uns mit einladenden Aussichten beglĂŒckte.
Jetzt kommen die Fotos, anschlieĂend geht die Geschichte weiter und auch eine Empfehlung folgt âŠ
Durch das NonnenflieĂ. Die KLEENE WANDERGRUPPE, in diesem Fall Ines, Uwe, Kerstin und ich, trafen uns zu einer Wanderung von Melchow nach Eberswalde. Es war ein trĂŒber Tag, hohe Luftfeuchtigkeit durchdrang unsere Glieder und lieĂ uns hin und wieder frösteln. Da hilft nur eins, in Bewegung bleiben.
Start Bahnhof Melchow
Ziel Bahnhof Eberswalde
66-Seen-Wanderweg/Jakobsweg Via Imperii SczecinPL-BerlinDE/Rund um Schorfheide,part1/GrĂŒner Strich/Blauer Strich
17,5 km Waldwanderung auf offiziellen Wegen durch Moorlandschaften in teilweise eiszeitlichem GelÀnde.
Wegen der StreckenlĂ€nge und umgestĂŒrzter BĂ€ume auf den Wegen nur bedingt Familiengeeignet
Wie wanderten östlich aus Melchow hinaus und schlugen uns dann in den Wald. Tolle naturbelassene Wege erwarteten uns und auch der GesprĂ€chsstoff ging nie aus. Die von Moos bedeckten abgestorbenen BĂ€ume bildeten einen schönen Kontrast zu der sonst nicht so farbintensiven winterlichen Landschaft …
Vogelhaus
Wir entdeckten Moore, kletterten ĂŒber umgestĂŒrzte BĂ€ume und machten Rast an einer HolzhĂŒtte am Liesenkreuz , in der man auch mal eine Nacht verbringen könnte. GerĂ€umig genug fĂŒr mindestens 6 Leute, allerdings etwas zugig.
Die HĂŒtte am Liesenkreuz
Das FlieĂ der Nonnen
Nach einer Sage soll am FlieĂ ein Nonnenkloster gestanden haben, das bei einer Flut in die Tiefe gerissen wurde. Die einzige ĂŒberlebende Nonne errichtete ein Kreuz an einer Stelle, die bis heute Eliesenkreuz oder Liesenkreuz heiĂt. Nach ihr soll das NonnenflieĂ benannt sein.
Mittelgebirgslandschaft
11 km NonnenflieĂ beginnend an der Steinernen BrĂŒcke und endend in der SchwĂ€rze bei Spechthausen. Die Schmelzwasserrinne, die in der Wechseleiszeit vor 15000 Jahren entstand, formte den tiefen Einschnitt des FlieĂes und sorgte somit fĂŒr eine fast mittelgebirgsartige Landschaft. Das Wasser erreicht in manchen Gebieten eine hohe FlieĂgeschwindigkeit bei sandigem oder kiesreichem Untergrund. Dadurch entsteht ein hoher Sauerstoffgehalt und ein starker Reinigungseffekt.
RĂŒckbau
FrĂŒher lagen an diesem FlieĂ mehrere MĂŒhlen, Staubauwerke, SteinschĂŒtten und Fischteiche, die nach und nach Renaturierung werden, damit sich das FlieĂ wieder vollstĂ€ndig erholen kann und der Fluss wieder passierbar wird.
Skuriles Farbspiel im FlieĂ
Rauschen
Am HerthaflieĂ hörten wir plötzlich einen kleinen Wasserfall. Da wollte ich natĂŒrlich etwas nĂ€her heran, um ihn zu filmen. Und zack, war es passiert, mein Schuh steckte schon ein StĂŒckchen im Morast fest. Ich trat schnell den RĂŒckzug an. Also besser auf den Wegen bleiben.đ
Illuminiert
BĂ€ume in Flammen
Kurz vor Eberswalde kamen wir am forstbotanischen Garten vorbei. Es war kurz vor Weihnachten und hier war einen Teil des Gartens illuminiert. Leider dauerte es noch eine Stunde, bis die Lichter angehen sollten, aber wenn man schon mal da ist. đ
Wir drehten erstmal eine Runde im Hellen, wĂ€rmten uns am Feuer, das in einer Federschale loderte und warteten. Langsam fĂŒllte sich der Park und die Veranstalter entschlossen sich die Lichter etwas frĂŒher anzumachen. Ein herrliches Schauspiel der Natur in poppigen Farben, voll schön. Das sollte man sich fĂŒr das nĂ€chste Jahr vormerken.
Forstbotanischer Garten
1830 beschloss der Forstwissenschaftler Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil (1783â1859) mit UnterstĂŒtzung von Wilhelm von Humboldt, die Forstakademie von Berlin nach Eberswalde zu verlegen. Der Garten beinhaltet einheimische und fremdlĂ€ndische GewĂ€chse und dient als Lehrgarten fĂŒr die Forststudenten.
Eine besonders zu empfehlende Wanderung, die ich sicherlich auch noch zu anderen Jahreszeiten ausprobieren werde.
Und hier noch ein Link zu einer Stadtwanderung in Eberswalde mit Besuch des Familiengartens. Die Wanderungen lassen sich kombinieren.
Entlang am Berliner Mauerweg. An einem trĂŒben Tag Anfang Dezember hat die KLEENE WANDERGRUPPE mal wieder eine STADTWANDERUNG gemacht. Trotz des FEUCHT-KALTEN WETTERs zog es uns heute wieder heraus. Und wir entdeckten so VIEL BUNTES auf unserer kleinen Runde, da haben wir den trĂŒben Himmel ganz vergessen.
Diese kleine feine Wanderung begann am U-Bahnhof Schönhauser Allee, mal wieder etwas spĂ€ter, denn das KĂŒken hatte ein wenig lĂ€nger gebraucht. Am Arminplatz bewunderten wir die schöne Bronze zum Thema Freundschaft und Beziehung, zogen dann weiter Richtung Bornholmer StraĂe, immer zwischen den Lauben, die teilweise weihnachtlich geschmĂŒckt waren.
An der Bornholmer StraĂe hatte ich im FrĂŒhjahr zur KirschblĂŒte eine kleine Wanderung mit Ines Schubert unternommen. Aber auch im winterlichen Ambiente kann man sich gut vorstellen, wie die rosa Pracht diesen Platz, der jetzt so trist wirkt, in ein Zauberland verwandelt. Hier noch einmal der Link dazu;
Unser nĂ€chstes Ziel war die BösebrĂŒcke, die mit ihrer bunten Bemalung eine tolle Kulisse fĂŒr Fotos darstellte. Unter der BrĂŒcke sah alles sehr schmuddelig und mĂŒllig aus. Wir fanden auch die restlichen Bauten eines noch im letzten Jahr hier ansĂ€ssigen Fuhrunternehmens mit Pferdewagen.
Das Areal wirkte verlassen und so lugte ich einmal in die RÀume herein. Diese waren inzwischen von Obdachlosen besiedelt, die es sich mit Tisch und Bett zu angenehm wie möglich gemacht hatten.
Kurioses
Kunst an der BehmstraĂe
In der NĂ€he der BehmstraĂe stieĂen wir dann auf Kunst an HĂ€userwĂ€nden und einer kleinen Wikingerin in meiner GröĂe. Der Spielplatz an der BehmstraĂe ist etwas ganz Besonderes, denn er ist auf drei Ebenen erbaut, die mit tollen Rutschen miteinander verbunden sind.
Ăberreste im Hain
Auf dem Schwedter Steg ĂŒberquerten wir dann die Bahnschienen und kamen zum Humboldthain. Schön angelegte Wege, viele Inseln zum Ausruhen und ein paar Ăberreste des kleinen Bunkers entdeckten wir hier.
Stillgelegtes
An der LiesenbrĂŒcke gab es dann noch stillgelegte Bahnschienen zu bewundern, die wir uns natĂŒrlich auch angesehen haben. Die Schienentrassen waren bereits entfernt und die Natur lieĂ auch schon wieder ein paar BĂ€ume zwischen den alten Gleisen erwachen.
Farbenrausch
Street-Art
Unser nĂ€chstes Ziel war der Park am Nordbahnhof. Viele Spielmöglichkeiten und eine sensationelle Street-Art-Galerie gab es dort zu entdecken. Was fĂŒr ein Farbenrausch. Viele Kunstwerke sahen ganz neu aus und strahlten uns in krĂ€ftigen Farben entgegen. Wir kamen gar nicht mehr voran, denn die vielen Kunstwerke mussten natĂŒrlich alle dokumentiert werden. Das trĂŒbe Wetter, das uns den ganzen Tag begleitete, war auf einmal völlig vergessen.
Mauer und GlĂŒhwein
Wir bogen in die Bernauer StraĂe ein, betrachteten dort das Mauermuseum und die wirklich anschaulichen Grenzanlagen.
Unser letztes Ziel war dann der Arkonaplatz. Am DrauĂen-Stand Ecke Anklamer und Fehrbelliner StraĂe nahmen wir gemeinsam noch einen gehaltvollen GlĂŒhwein, der zwar teuer war, aber auch jeden Cent wert.
Dann trennten sich unsere Wege wieder, aber nicht ohne sich fĂŒr das nĂ€chste Wochenende wieder zu verabreden.
Jetzt hab ich hier natĂŒrlich auch gleich noch den Track zum Nachwandern fĂŒr euch, viel SpaĂ
Von VERSCHLOSSENen TĂŒren, STEINIGen Pilgerwegen, FANTASTISCHen GebĂ€uden, einem DUNKLEN Tunnel, ZERFETZTen Tapeten, dem EINSAMen Lenin, VERLORENen Bahntrassen und VERSCHWUNDENen Wegen.
Unser Ziel war dieses Mal das FĂŒrstenberger Offiziershaus, das ich schon im einmal kurz besuchte. Damals war die Vegetation rund um das GebĂ€ude herum so stark, das ich nicht herankommen konnte. Das sollte dieses Mal anders werden, …
Der 100ste Beitrag ist die Entdeckungswanderung in der ehemaligen Garnison Vogelsang, mit auĂergewöhnlicher Street-Art, verschlossenen Bunkertoren, groĂzĂŒgigen Kultur- und SportstĂ€tten, sowjetischer Kunst und einem alten Kaufhaus.
Schon seit langem haben Ralph Bauer und ich mit diesem Lost Place geliebÀugelt. Die Fotos, die wir im Netz sahen, waren extrem beeindruckend und so machten wir uns auf, auch diesen verlassenen Ort zu erkunden.
Schon vor einigen Monaten habe ich mit einem Freund einen Ausflug in den Abendstunden unternommen. Wir besuchten das MilitÀrgelÀnde in Dallgow-Döberitz als die Sonne langsam hinter den GebÀuden verschwand.
Wir fanden Lagerhallen und Kasernen, sogar ein Schwimmbad. Um das Schwimmbad herum waren FroschzĂ€une, die wohl geschĂŒtzt werden sollen, denn zur StraĂe hin wird das GelĂ€nde schon mit Baggern bearbeitet. Langsam arbeiten sie sich im GelĂ€nde voran.
Kleine Geschichte
Der TruppenĂŒbungsplatz Döberitz, oder Heeresschule Döberitz diente 300 Jahre lang verschiedenen Armeen. Zuerst von der preuĂischen Armee, der Reichswehr, der Wehrmacht und schlussendlich der sowjetischen Besatzungstruppen genutzt. Seit 1992 ist es verlassen.
Seinen Namen erhielt dieses Areal durch das Dorf Döberitz, dass bis 1895 in der Mitte des GelÀndes lag. Die HÀuser wurden dann durch das Wach- und Arbeitskommando bezogen und die Bewohner ausgelagert.
Herzklopfen
Weg aufs Dach
Als wir uns alles so ansahen, entdeckten wir plötzlich Leute auf dem Turm. Wir machten uns auf den Weg, liefen durch die GĂ€nge, die Treppen rauf und dann sahen wir sie, die TĂŒr auf das Dach.
Jetzt hatte ich aber richtig Herzklopfen, wie immer wenn mich meine Höhenangst packt. Aber den Ausblick konnte ich mir auch nicht entgehen lassen. Also mit Schwung durch die offene TĂŒr und gleich erst einmal an die AuĂenwand gedrĂŒckt. đ
Wir waren eine ganze Weile da oben und langsam aber sicher traute ich mich immer weiter. Und der Ausblick, der war einfach atemberaubend.
Zu diesem Beitrag gibt es keinen Track, ich hab vor Aufregung vergessen ihn anzuschalten.đź
Gestern zog es mich mal wieder an den Tegeler See. 16,9 km von Spandau ĂŒber Eiswerder, am Spandauer Schiffahrtskanal zum Tegeler See, einmal herum und mit der FĂ€hre wieder nach Spandau.
Trotz des trĂŒben Wetters konnte ich unterwegs ein paar schöne Aufnahmen machen und hab sie gleich mal auf meinen Blog gestellt. Komoot-Track ist auch dabei.
Am Sonntag, dem 14. November 2021, streiften wir durch das riesige GelÀnde der ehemaligen russischen Garnison Vogelsang in der Schorfheide. Man ist dabei, die militÀrischen GebÀude abzutragen.
Vieles ist bereits verschwunden â einige harte âBrockenâ werden wohl aber noch lange im Boden des heutigen Naturpark UckermĂ€rkische Seen zwischen Zehdenick und Templin verbleiben.
Wir sahen uns um â und hatten SpaĂ bei diesem spannenden Explore Hike â das könnt Ihr in diesem Video sehen, das bereits fertig ist.
Auch fertig ist das Fotoalbum zu dieser Wanderung.
Ein ausfĂŒhrlicher Blog-Beitrag ist noch in Arbeit.
Die Humboldt-Spur, das sind NATURFORSCHER-SPUREN, ein kleiner WASSERFALL, ein lustige KLETTEREINLAGE, ein geiles GESĂFF, ein fantastischer SONNENUNTERGANG und lecker FLAMEN KUCHEN.
Diese 21,8 km Wanderung mit der kleene Wandergruppe, die heut mal nicht sooo klein war. Mitstreiter waren Miriam Ludwig, Ines Schubert, Uwe Schönemann, Kerstin und ich. Schnatternd ging es auf der Humboldt-Spur von Hohenschönhausen bis nach Alt Tegel.
Die Humboldt-Spur, die wir fĂŒr unsere Wanderung nutzten, begann im Meer der HochhĂ€user, fĂŒhrte uns vorbei am Malchower See, der idyllisch bei herrlichstem Sonnenwetter unsere Fotolinsen verzĂŒckte. FĂŒhrte weiter am Nordgraben entlang bis zum Tegeler Hafen.
Von JAKOBSWEGEN in BERLIN mit KUNST im Vorbeigehen, einem VERLASSENEN ORT, von ROSEN, ZIEGEN und GAZELLEN, einer SCHWIMMENDE BIBLIOTHEK, vom HEIMATgefĂŒhlen und dem Treffen mit einem FREUND.
JAKOBSWEG – VIA IMPERII SCZENCIN PL – BERLIN DEÂ Â Â Â Â Â Â Â Start S-Bahnhof Pankow, auf dem kĂŒrzesten Weg zur Panke und dann an ihr entlang bis in den Wedding.
Paule
Ich wanderte zum Paule Park. Auf dem Weg dorthin waren ein paar Kunstwerke aufgestellt, die mich sehr beeindruckten und auch ein verlassenes GelÀnde mit einem interessanten GebÀude hinter verschlossenen ZÀunen entdeckte ich beilÀufig.
Ich ging drumherum und betrachtete dieses Kleinod von allen Seiten. Einen Zugang fand ich nicht und so setzte ich meinen Weg fort.