Die KLEENE WANDERGRUPPE war mal wieder unterwegs. Diesmal marschierten wir 18,3 km FLOTTEN Schrittes durch die einsame SCHORFHEIDE. Wir entdeckten die Ăberreste eines HEIZKESSELWERKES, einen UNGEWĂHNLICHEN UMSTURZ, MĂRCHENHAFTES WURZELWERK, ein bezauberndes RENAISSANCE SCHLĂSSCHEN und einen springenden HIRSCH.
Start und Ziel: Bahnhof Groà Schönebeck
18,3 km flotter Wald Walk durch die einsamen WĂ€lder der Schorfheide
Wanderweg Bahnhof Wildpark Schorfheide und nicht benannte Wald- und Feldwege
15,4 km mit der KLEENEN WANDERGRUPPE auf dem JAKOBSWEG VIA IMPERII. Dabei entdeckten wir das KLOSTER CHORIN in all seiner Pracht, kleine glitzernde SEEN, ausgetrocknete BACHLĂUFE, eine Gruppe mittelalterlicher PILGER, eiszeitliche LANDSCHAFTEN, den tief blauen ODER-HAVEL-KANAL und die ĂBERRESTE einer alten BAHNVERBINDUNG.
Start: S Bahnhof Chorin
Ziel: S Bahnhof Eberswalde
15,4 km Jakobsweg Wanderung mit viel Wasser und BuchenwĂ€ldern in hĂŒgeliger Landschaft.
Rund um die Schorfheide part_5A/Jakobsweg Via Imperii Sczencin PL-Berlin DE/Blauer Strich/Rundweg Bullenwiese/GroĂer Stadtrundweg
Durch das NonnenflieĂ. Die KLEENE WANDERGRUPPE, in diesem Fall Ines, Uwe, Kerstin und ich, trafen uns zu einer Wanderung von Melchow nach Eberswalde. Es war ein trĂŒber Tag, hohe Luftfeuchtigkeit durchdrang unsere Glieder und lieĂ uns hin und wieder frösteln. Da hilft nur eins, in Bewegung bleiben.
Start Bahnhof Melchow
Ziel Bahnhof Eberswalde
66-Seen-Wanderweg/Jakobsweg Via Imperii SczecinPL-BerlinDE/Rund um Schorfheide,part1/GrĂŒner Strich/Blauer Strich
17,5 km Waldwanderung auf offiziellen Wegen durch Moorlandschaften in teilweise eiszeitlichem GelÀnde.
Wegen der StreckenlĂ€nge und umgestĂŒrzter BĂ€ume auf den Wegen nur bedingt Familiengeeignet
Wie wanderten östlich aus Melchow hinaus und schlugen uns dann in den Wald. Tolle naturbelassene Wege erwarteten uns und auch der GesprĂ€chsstoff ging nie aus. Die von Moos bedeckten abgestorbenen BĂ€ume bildeten einen schönen Kontrast zu der sonst nicht so farbintensiven winterlichen Landschaft …
Wir entdeckten Moore, kletterten ĂŒber umgestĂŒrzte BĂ€ume und machten Rast an einer HolzhĂŒtte am Liesenkreuz , in der man auch mal eine Nacht verbringen könnte. GerĂ€umig genug fĂŒr mindestens 6 Leute, allerdings etwas zugig.
Die HĂŒtte am Liesenkreuz
Das FlieĂ der Nonnen
Nach einer Sage soll am FlieĂ ein Nonnenkloster gestanden haben, das bei einer Flut in die Tiefe gerissen wurde. Die einzige ĂŒberlebende Nonne errichtete ein Kreuz an einer Stelle, die bis heute Eliesenkreuz oder Liesenkreuz heiĂt. Nach ihr soll das NonnenflieĂ benannt sein.
Mittelgebirgslandschaft
11 km NonnenflieĂ beginnend an der Steinernen BrĂŒcke und endend in der SchwĂ€rze bei Spechthausen. Die Schmelzwasserrinne, die in der Wechseleiszeit vor 15000 Jahren entstand, formte den tiefen Einschnitt des FlieĂes und sorgte somit fĂŒr eine fast mittelgebirgsartige Landschaft. Das Wasser erreicht in manchen Gebieten eine hohe FlieĂgeschwindigkeit bei sandigem oder kiesreichem Untergrund. Dadurch entsteht ein hoher Sauerstoffgehalt und ein starker Reinigungseffekt.
RĂŒckbau
FrĂŒher lagen an diesem FlieĂ mehrere MĂŒhlen, Staubauwerke, SteinschĂŒtten und Fischteiche, die nach und nach Renaturierung werden, damit sich das FlieĂ wieder vollstĂ€ndig erholen kann und der Fluss wieder passierbar wird.
Skuriles Farbspiel im FlieĂ
Rauschen
Am HerthaflieĂ hörten wir plötzlich einen kleinen Wasserfall. Da wollte ich natĂŒrlich etwas nĂ€her heran, um ihn zu filmen. Und zack, war es passiert, mein Schuh steckte schon ein StĂŒckchen im Morast fest. Ich trat schnell den RĂŒckzug an. Also besser auf den Wegen bleiben.đ
Illuminiert
BĂ€ume in Flammen
Kurz vor Eberswalde kamen wir am forstbotanischen Garten vorbei. Es war kurz vor Weihnachten und hier war einen Teil des Gartens illuminiert. Leider dauerte es noch eine Stunde, bis die Lichter angehen sollten, aber wenn man schon mal da ist. đ
Wir drehten erstmal eine Runde im Hellen, wĂ€rmten uns am Feuer, das in einer Federschale loderte und warteten. Langsam fĂŒllte sich der Park und die Veranstalter entschlossen sich die Lichter etwas frĂŒher anzumachen. Ein herrliches Schauspiel der Natur in poppigen Farben, voll schön. Das sollte man sich fĂŒr das nĂ€chste Jahr vormerken.
Forstbotanischer Garten
1830 beschloss der Forstwissenschaftler Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil (1783â1859) mit UnterstĂŒtzung von Wilhelm von Humboldt, die Forstakademie von Berlin nach Eberswalde zu verlegen. Der Garten beinhaltet einheimische und fremdlĂ€ndische GewĂ€chse und dient als Lehrgarten fĂŒr die Forststudenten.
Eine besonders zu empfehlende Wanderung, die ich sicherlich auch noch zu anderen Jahreszeiten ausprobieren werde.
Und hier noch ein Link zu einer Stadtwanderung in Eberswalde mit Besuch des Familiengartens. Die Wanderungen lassen sich kombinieren.
Mega Hike, 31,6 km durch die einsamen WĂ€lder der Schorfheide vorbei an Bunkern, verlassenen und genutzten Sheltern, einem glasklaren kĂŒhlen See und den Ăberresten von Carinhall.
Busshuttle
Mit dem Zug sind wir bis Hammelspring gefahren. Ralph hatte dann fĂŒr die Weiterfahrt einen Rufbus bestellt, das private GroĂraum-Taxi kam dann auch sehr pĂŒnktlich. Der fĂ€hrt dort nach Bedarf – aber nach Fahrplan. Ein StĂŒck vom Bahnhof entfernt warteten wir an der Bushaltestelle. Das war sehr spannend, denn sowas hatte ich noch nie ausprobiert.