Havelhöhenweg im Grunewald. Heut bin ich gegen 13 Uhr von der StöĂenseebrĂŒcke zum S-Bahnhof Wannsee gelaufen. Die Tour hat Ralph Bauer ausgeheckt ⊠ich hatte Berge bestellt ⊠was war das denn wieder fĂŒr âne Idee ⊠hahaha. Es ging hoch und runter und hoch ⊠die Wege waren gut zu laufen, kaum Matsch und ich war fast allein unterwegs.
Die Sonne lieĂ sich oft blicken und so konnte ich diese herrliche Einsamkeit genieĂen. Unbedingt besuchen wollte ich das Grab von Nico. Mit der Musik von Velvet Underground im Ohr fand ich es versteckt auf dem Grunewald Friedhof.
Grunewald Friedhof
Die neue Linse im Auge ist fantastisch, ich kann unglaublich weit schauen und ich konnte mich gar nicht satt sehen an dieser Weitsicht. Es ging fast nur durch den Wald.
Eine schöne Tour in der nahen Umgebung, dem Spandauer Forst. Mein Wochenstart war sehr ungewöhnlich. Ich hatte am Dienstag eine OP, grauer Star, und wollte deshalb nicht zu weit weg und auch eher langsamer unterwegs sein.
Kleine Teile dieses Waldes hatte ich schon erkundet, und so entschied ich mich fĂŒr eine Tour hauptsĂ€chlich auĂen herum.
Mich begleitete Ralph Bauer, der auch die Navigation ĂŒbernahm, da ich bei Sonnenschein fast gar nichts mehr auf dem Handy sah.
Auf der Höhe des Aalemannkanals gingen wir in den Wald, Richtung Teufelsbruch und seinen Nebenmooren. Die Luft war kĂŒhl und die Sonnenstrahlen schon auf der Haut zu spĂŒren.
Die von Ralph organisierte Tour begann bei lausigem Wetter, Nebel und echt frisch. Einstieg am Bahnhof Sanssouci, einmal ĂŒber die StraĂe und dann gleich in den Schlosspark.
Weiter zum neuen Palais, das im Nebel eine verzaubernde Stimmung verbreitete. Viele schöne Statuen und ein unglaublich weiter Blick. đ„°
Noble Unterbringung: UniversitÀtsrÀume am Neuen Palais (Video Ausschnitt)
Dann kam die UniversitĂ€t Potsdam Campus und anschlieĂend ein Sportplatz, an dessen Rand wir erstmal frĂŒhstĂŒckten. Es gab sogar ein Baseballfeld, da versuchte ich mich gleich mal als Catcher.đ€Ł
Sanssouci West â Neues Palais
Berge und WĂ€lder
Up to WindmĂŒhlenberg
Und dann gings in die Berge ⊠grins. Kahler Berg, kleiner und groĂer Herzberg, Zachelsberg, WindmĂŒhlenberg und Pannenberg, alle so um die 70 m hoch, wobei es der letzte echt in sich hatte. Der letzte war extrem steil und ich musste so lachen, dass ich mitten auf dem Weg erstmal eine kleine Pause machen musste. Ich hab geschnauft wie ein Walross. đ€
Lost Places
Lost Place â The Door is open
In dieser Gegend entdeckten wir einen Bunker und eine Ruine, di wie ein Teil eines Dornröschen Schloss-Turm aussah. Es war unheimlich spannend so einen Bunker zu entdecken und sogar den Einstieg zu finden. Drin war ich nicht, allein der Fund hat mir schon ne Menge Herzklopfen bereitet. Vielleicht ein anderes Mal. đ
Noch mehr WĂ€lder
Freude ĂŒber TrĂŒmmerreste â Ausschnitt aus Video
Im Wald dann jede Menge Hochsitze, da hab ich auch mal so ein Schild gesehen, von wegen nicht raufklettern und so ⊠Zwinkersmiley.
Am folgenden kleinen DĂŒsteren Teich gabs dann Tee mit Rum, war auf einmal gar nicht mehr sooooo kalt. Dann kam Schloss Lindstedt und danach Belvedere auf dem Klausberg mit Weinberg und Latte Macchiato am Drachenhaus.
Open: Drachenhaus
Und noch mehr Schlösser
Ach und so ein kleines vergoldetes Palais wollte ich mir mal genauer ansehen, hab Alarm durch Bewegungsmelder ausgelöst. Drohung der Parkaufsicht, also schnell weg. Auf dem Weg zum Hauptbahnhof noch das HollÀnder Viertel, den Potsdamer Landtag und in der St. Nikolaikirche waren wir auch noch.
Restauration: Chinesisches Haus
Ich hab 130 Bilder gemacht, die Entscheidung wird schwer. Ein unglaubliche faszinierende Wanderung mit sooo vielen EindrĂŒcken.
Eine sehr schöne Wanderung, mit Ralph gegen 10 Uhr in Basdorf gestartet. Ralph hat die Tour geplant und ich hab versucht den Weg möglichst nachzulaufen. Das war ein Test, da ich das Navigieren mit den Apps dringend nötig habe, denn ich will alles darĂŒber lernen.
Mich Ă€rgert mein fehlender Orientierungssinn. Das hat sehr viel SpaĂ gemacht, und ich habe es auch geschafft…..
Bei wunderschönem kalten aber sehr sonnigen Wetter waren wir circa nach einer Stunde am Schloss DammsmĂŒhle angelangt, wo wir eine FrĂŒhstĂŒckspause einlegten.
Traumhafter Ort. Ich war vor ca. 12 Jahren schon einmal dort, aber obwohl alles um das Schloss herum eine Baustelle ist, hat dieser verwunschene Ort mich sofort wieder fasziniert.
Dieses Schloss habe ich damals sogar von innen gesehen. Leider war das nicht möglich. đ„
Winterwald bei Schloss DammsmĂŒhle
Danach gings es auf Trampelpfaden um das Schloss herum durch einen wunderschönen Wald am MĂŒhlenbecker See entlang auf gefrorenem aber gut gĂ€ngigen hĂŒgeligem GelĂ€nde.
Dann war da diese Autobahn-BrĂŒcke, bedauerlicherweise noch nicht fertig. đ±Also unbedingt mehr Zeit einbauen und einen Umweg gehen.
BrĂŒckenbaustelle, bitte dringend umgehen
Auf der BrĂŒcke entdeckten wir Spuren im frischen Schnee, die darauf hinwiesen, dass dieser Weg auch genutzt wurde, denn es gab keine FuĂspuren, die zurĂŒckfĂŒhrten.đ
Es folgten Woltersdorf, MönchmĂŒhle, das Musikerviertel und Schildow.
Und dann begann der Tegeler FlieĂtalweg. Man wandelt so ĂŒber die Holzstege, das Moor um einen herum, das Schilf zum Anfassen nah und dann dieses Licht, das durch das Schilf hindurch scheint.
Ein faszinierender Ort, den ich sicher noch hĂ€ufiger besuchen werde, zu anderen Jahreszeiten. Darauf freuâ ich mich schon jetzt.
VerstÀndlicherweise waren dort dann auch mehr Leute unterwegs, ein toller Weg durch eine unglaubliche Landschaft
Kleine Pause am Wegesrand â Die FĂŒĂe brennen
Also rundherum eine toller Tag, gespickt mit Spannung und viel Lehrreichem, … vielen Dank Ralph.
Eine schöne 18 km Tour von Königs-Wusterhausen, Krummer See und das schöne Sutschketal mit Uwe. Er hatte die Tour vorbereitet und ich war auch schon sehr gespannt, da ich in dieser Ecke noch gar nicht unterwegs war.
Königs-Wusterhausen und das Sutschketal, 18 km
Wir hatten uns ĂŒber die Facebook-Gruppe Wandern in Berlin und Umgebung kennengelernt und uns zu dieser Tour das erste Mal verabredet. Ist ja auch immer ein bisschen aufregend, wenn man sich noch gar nicht kennt. Aber Uwe ist ein sehr unterhaltsamer Mensch, der mich auf der Tour oft zum Lachen brachte.
Es hatte die ganze Nacht geschneit und die ganze Landschaft sah wie gezuckert aus. Da der Boden noch leicht gefroren war, konnten wir gut laufen, spÀter wurde es dann ganz schön sulzig. Die Sonne hat leider nur kurz vorbeigeschaut, aber auch ohne Sonne war es eine wunderbare Wanderung.
Eine unserer Pausen verbrachten wir auf halber Höhe auf einem steilen Berg. Wir hatten Tee und GlĂŒhwein zum AufwĂ€rmen und die Rodler sausten rechts und links an uns vorbei. đ
Die Aussicht war allerdings spektakulĂ€r. Und der Abstieg eine kleine Rutschpartie. đ
Und so hatte ich wieder eine schöne Strecke fĂŒr meine Challenge, denn mein Ziel war es 500 km in 3 Monaten zu erwandern und mit dieser Tour knackte ich die 200ter Marke.
Vielen Dank fĂŒr die anregenden GesprĂ€che und die tolle Tour.
Beim letzten Besuch auf der Zitadelle habe ich nicht daran gedacht, die AuĂenausstellungen genauer zu betrachten. Aus diesem Grund gibt es hier einen kleinen Nachtrag, denn die Ausstellungen waren echt sehenswert.đ
Spree Cuts â PortrĂ€t einer Stadtflusslandschaft
Eigentlich ist die Zeit fĂŒr diese Ausstellung schon abgelaufen, doch heute konnte ich sie noch einmal bewundern. Schau unten in diesem Beitrag dir das kleine Video an.
Installation Spree Cuts in der Zitadelle Spandau im Januar 2021
Ebenfalls sehr sehenswert eine weitere Installation von T-Shirts, die an langen BaumstĂ€mmen befestigt sind. DarĂŒber konnte ich leider nichts in Erfahrung bringen, aber vielleicht kann ja einer von euch etwas hinzufĂŒgen. Zitadelle Spandau – ein weiterer Blick in Kunst und Kultur weiterlesen →
Heut gegen 17.00 Uhr in Dallgow-Döberitz, im nahen Havelland, los gestapft, pĂŒnktlich zum Sonnenuntergang und nachfolgender blauen Stunde.
ZĂŒgigen Schrittes die rote Runde eingeschlagen, auf der Suche nach der Kaserne. Leider nicht gefunden, da nicht ordentlich vorbereitet ⊠ich hab noch âne Menge zu lernen.
Am Anfang viel Wald und PfĂŒtzen und natĂŒrlich wieder ein paar Mal voll reingetreten, aber das kennâ ich ja schon, macht mir nix aus. Es war noch recht warm und ich kam gut ins Schwitzen.
Nachdem ich mit meinem noch unerfahreneren Wanderer die Kaserne nicht gefunden hatte, sind wir erst einmal wieder zurĂŒckgegangen. Ich hab wieder total die Orientierung verloren.
An einem Rastplatz fand ich dann diesen schön bemalten Stein. Den nehme ich dann morgen auf meine Wanderung mit und lass ihn an einem schönen Platz liegen. Die Idee gefÀllt mir sehr und so werde ich mir morgen von unterwegs ein paar Steine mitnehmen.
Ein abenteuerlicher Tag liegt hinter mir und ein spannendes Wochenende beginnt ⊠ich freuâ mich schon sehr.
Trotz der von Ralph Bauer geplanten Tour bin ich heut auf ganzer Linie bei der Navigation gescheitert. Woran es nun gelegen hat, ist mir nicht klar, aber das werde ich noch herausfinden. Das Orientierungs-Gen scheint mir wirklich völlig zu fehlen. đ€Ł
Aber ich bin ein optimistischer Mensch und davon ĂŒberzeugt, dass man alles lernen kann, wenn man es will, und dass Fehler machen keine Schande ist, sondern Motivation, die Dinge anders anzugehen.
Kleiner Nachmittagsspaziergang, ganz gemĂŒtlich, mit Ralph Bauer, um die Zitadelle herum geplant. Da traute ich meinen Augen kaum, sie ist wieder offen đ„°.
Und da kennâ ich mich super aus, da ich viele Jahre dort auf Mittelalterfesten gearbeitet habe. So konnte ich auch mal ein wenig FremdenfĂŒhrer spielen ⊠grins.
Viele TeilstĂŒcke neu fĂŒr das Publikum geöffnet. Und dann zur goldenen Stunde ⊠wow. Auch wenn man noch nirgendwo rein konnte ⊠super geil.
Wir konnten eine KĂŒnstlerin durchs Fenster bei der Arbeit betrachten, die völlig darin versunken war.
Innenhof der Zitadelle mit Fotoinstallation Spree Cuts
Ein sehr schöner Ort. †Spandau
Am Schluss bin ich nochmal auf dem Wall bis zur Spitze. Dort saĂen zwei junge Leute auf einem abgestorbenen Ast, der in die Havel hineinragte, und meditierten.