Manche Orte tragen ihren Ruf wie eine schwere Last. In Chemnitz war dieser Ort über Jahrzehnte die rund 230 Meter lange Fußgängerunterführung am Hauptbahnhof, die das Zentrum mit dem Sonnenberg verbindet. Ihr Name im Volksmund: „Bazillenröhre“. Ein Begriff, der nach Feuchtigkeit, Dunkelheit und einem Ort klang, den man nach Einbruch der Dämmerung lieber mied.
Wer die ganze Route sucht: Dieser Tunnel auf der Route der großen Stadtwanderung „3000 Garagen“ Und neu: Alternativ kannst du einige Screenshots direkt im Beitrag anklicken und entspannt durch die kleine Lightbox-Galerie klicken.
3 Millionen Euro gegen das Schmuddelimage
Doch im Zuge der Stadtentwicklung – und mit dem Rückenwind der Kulturhauptstadt 2025 – hat Chemnitz hier ein städtebauliches Ausrufezeichen gesetzt. Rund drei Millionen Euro flossen in die Sanierung des längsten Fußgängertunnels der Stadt.
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