Archiv der Kategorie: Werder

Das beliebte Ausflugsziel Werder an der Havel mit seiner historischen Altstadt auf einer Insel, die Havellandschaft, die Obst- und Weinbautradition und die Nähe zu Berlin und Potsdam lockt viele Ausflügler in die Blütenstadt

Werder 2026: Das „Wacken der Obstwein-Liebhaber“ zwischen Blütentraum und Event-Marketing

Ein Wanderbericht von Berlingo

Wer das Werderaner Baumblütenfest hört, denkt oft an überfüllte Züge, klebrige Süße und den berüchtigten „Blütenbus“. Doch es geht auch anders.

Wir haben uns am Dienstag, dem 28. April 2026 – also strategisch klug vor dem großen Mai-Rummel – auf die Socken gemacht. Unser Ziel: Die Panoramawege der Werderaner Obstplantagen, abseits der Massen, mit geschärftem Blick für die Details am Wegesrand.

Strategische Anreise: Der RE1-Hack

Vergesst den direkten Weg über den Bahnhof Werder, wenn ihr Ruhe sucht. Unser Tipp: Mit dem RE1 bis Groß Kreutz. Der Bahnhof dort ist selbst ein kleiner „Lost Place“, der perfekt auf die Tour einstimmt.

Von dort bringt einen der Bus 635 in 15 Minuten zum Plessower Eck. Kaum ausgestiegen, begrüßt einen der Riesenapfel des Derwitzer Hofladens – das Tor in eine Welt, die gerade zwischen weiß-rosa Blütenpracht und hartem Event-Business schwankt.

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PLAN. Von Flügel-Telegraphen zu Lilienthals Flügeln: Eine 65 km Zeitreise durch Brandenburg

Am Samstag, den 2. Mai 2026, steht ein besonderes Highlight in meinem Kalender. Während sich halb Berlin beim Baumblütenfest in Werder drängt, schlage ich mich in die Büsche – oder besser gesagt: auf den Telegraphen-Radweg.

Mein Plan: Eine 54 Kilometer lange Tour von Werder (Havel) bis nach Kirchmöser, die drei Epochen der Kommunikation und Fortbewegung verbindet und dabei die Geschichte von Lilienthal (Denkmal, Museum) einbezieht.

Der Plan: Kommunikation im 19. Jahrhundert trifft auf Drohnen-Tech 2026

Das Radwegezeichen des OTR
Das Radwege-Zeichen des OTR

Der rote Faden dieser Tour ist die Königlich-Preußische Optische Telegraphenlinie, die ab 1832 Berlin mit Koblenz verband.

Damals dauerte eine Nachricht über 588 km nur knapp 15 Minuten – High-Tech pur für die damalige Zeit. Ich werde auf meiner Route die Stationen 6, 7 und 8 ansteuern.

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Werder, 5 Seen und eine abenteuerliche Brückenüberquerung

Werder-Wanderung. 20 km mit steilen oder fehlenden TREPPEN, einem AUSFLUGSLOKAL auf dem Berg, einem Zentrum der Ziegelindustrie, einem ungewöhnlichen FKK-GELÄNDE, einer BESCHISSENEN INSEL, einem SCHINKELBAU und einem LENNÉ-PARK und einer sehr AUFREGENDE ÜBERQUERUNG der Havel. ACH, und wo der Name HAVEL herkommt, erfahrt ihr auch. 😉

  • Start und Ziel S Bahnhof Werder
  • 20 km Asphalt- und Matschweg entlang von 5 Seen mit abenteuerlicher Brückenüberquerung über die Havel
  • Anteile des Jakobswegs Potsdam – Vehlen, Fontaneweg F6, Europäischer Fernwanderweg E 10

https://www.komoot.de/tour/671619051?ref=wtd

Die kleene Wandergruppe startete am S Bahnhof Werder, dieses Mal 5 Personen, und begaben uns schnurstracks zum Großen Plessower See. Aber zuerst mussten wir eine Treppe mit unendlich vielen Stufen hinaufsteigen. Oben angekommen wurden wir dann mit einer herrlichen Aussicht und dem Lost Place Friedrichshöhe belohnt …

Für die Ungeduldigen folgt jetzt das Fotomaterial, im Anschluss geht die Geschichte dann weiter. Sie ist mit jeder Menge Hintergrundinfos gespickt und hatte noch so einige Überraschungen zu bieten.

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Werder – Glindower Alpen und Schwielowsee

Gestern zum vermeintlichen Frühlingsbeginn sind Ralph und ich gegen 11 Uhr von Werder aus zu einer Wanderung zu den Glindower Alpen aufgebrochen.

Zuerst ging’s auf einen Berg mit geschätzt 100 Stufen, und oben dann ein unglaublicher Blick in die weite Ferne und einen Lost Place direkt vor der Nase.

Nachdem wir den Weitblick eine Weile genossen hatten, schauten wir uns Friedrichshöhe mal etwas genauer an. Dieses wunderschöne Anwesen ist zurzeit ziemlich vermüllt und total verrammelt. Leider kein Reinkommen … vielleicht hat ja jemand von euch ein paar Fotos aus alten Zeiten. Mich würde schon sehr interessieren, wie es darin wohl ausgesehen hat.

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Friedrichshöhe: Dreh das 360 Grad Bild am besten in der Vollansicht

Jetzt gings zum Glindower See, den wir an der Westseite entlangliefen. Nicht immer konnte man direkt am Wasser lang, und auch die Wege waren oft asphaltiert, aber macht nix … auch befestigte Wege haben ihren Reiz.

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