Archiv der Kategorie: Stadtwanderungen

Stadtwanderungen in West- und Ost-Berlin und Spandau bei Berlin, aber auch in anderen Städten der Neuen Länder

Leipzig: Der „schönste Zoo Deutschlands“? Ein März-Check zwischen Dschungel-Dampf und Savannen-Sonne

Von Berlingo

Pünktliche Bahn, strahlender Sonnenschein und nur 15 Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof-Westausgang: Der Trip zum Zoo Leipzig beginnt mit einem logistischen Volltreffer. Aber hält der Zoo auch das Versprechen, der „schönste Deutschlands“ zu sein? Ich habe den Check gemacht – vom Business-Zentrum bis tief in den Gondwana-Urwald.

Ankunft: Architektur trifft Business

Schon der Weg ist Teil der Inszenierung. Vorbei am Löhrs Carré und der Sparkassen-Zentrale überqueren wir die Parthe. Dann steht man vor diesem markanten Kontrast am Eingang: Die historische Kongresshalle auf der einen Seite, das preisgekrönte Parkhaus mit Bambus-Fassade auf der anderen. Ein echtes Statement für eine Stadt, die Moderne und Tradition gern zusammenbringt.

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Winter-Wandern in Friedrichsfelde: Über vietnamesische Umwege zum größten Tierpark Europas

Von Berlingo

Februar in Berlin. Eigentlich die Zeit für stille Wege und graue Horizonte. Aber heute scheint die Sonne. Doch der Tierpark Friedrichsfelde hat seine eigenen Gesetze.

Freier Eintritt! Doch unser Plan für diesen winterlichen Ausflug 2026 bekam schon am Eingang einen Dämpfer – und führte uns zu Entdeckungen, die in keinem Reiseführer stehen.

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Chemnitz 2026: Eine Stadt in der Rehabilitation – Mein großes Resümee

Eine Woche Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 – nach Abstand im Rückblick. Was als klassischer Reisebericht über Industriekultur und Architektur begann, entwickelte sich zu einer Reise in die Tiefe einer Stadtseele, die zwischen Stolz, Trauma und Aufbruch schwankt.

Wenn man die offiziellen Hochglanz-Broschüren des „Brückenjahres 2026“ und die bürokratischen „Legacy-Rahmenpläne“ aus dem Rathaus beiseitelegt, findet man eine Stadt, die sich in einer schmerzhaften, aber faszinierenden Rehabilitation befindet.

Das Drama hinter den Kulissen: Die Tragödie des Schauspielhauses

Brandstiftung und Bühnenverbot: Das Erbe von 1976

Einer der wohl bewegendsten Aspekte meiner Recherche ist das Schicksal des Chemnitzer Schauspiels. Es ist eine Geschichte, die fast wie ein Krimi klingt: 1976 brannte das alte Schauspielhaus unter mysteriösen Umständen fast vollständig aus – nur kurz vor der Premiere des umstrittenen Stücks „Tinka“ von Volker Braun. Brandstiftung wurde vermutet, bewiesen wurde sie nie.
Als ich mit Gemini zu dieser Geschichte in die Stasi-Akten sah, wurde mir ganz komisch.

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Chemnitz zwischen Schloss, Strand und Lost Places: Das große Finale (Tag 5)

Freitag, der 30. Mai 2025 markiert den Endspurt meiner Reise durch die Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Ein lachendes und ein weinendes Auge begleiten mich heute: Kaiserwetter über Sachsen, aber auch der Abschied steht bevor.

Da das Hutfestival die Stadt flutet, war an eine Buchungsverlängerung im Kongresshotel nicht zu denken. Also: Gepäck an die Rezeption und ab auf die „Große Acht“ – eine Tour, die mich einmal nach Norden zum Schloss und einmal tief in den industriellen Süden führen wird.

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Der Norden: Bronze-Kunst und industrielle Rätsel

Mein Weg führt mich zuerst zum ehrwürdigen Stadtbad. Ein Prachtbau, der nicht nur Badelustige anzieht. In der Eingangshalle stößt man auf ein faszinierendes Metallgebilde.

Chemnitz 2025 ist nicht nur eine Reise, sondern auch eine Rückkehr zu den Wurzeln der Stadt.

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Chemnitz wechselhaft: Industriekultur, US-Träume und ein böhmischer Geburtstag

Der 28. Mai 2025 zeigt sich von seiner ungemütlichen Seite. Statt einer langen Wanderung steht heute das Industriemuseum Chemnitz im Fokus meiner Reise durch die Kulturhauptstadt. Ein passender Rahmen, denn es gibt heute auch einen Geburtstag zu feiern…

Das Gedächtnis der Stadt: Das Industriemuseum

Schon der Weg dorthin ist Chemnitz pur. Auf dem Weg zur Tramlinie 1 grüßt der „Nischel“ – das monumentale Karl-Marx-Monument – durch den Regenschleier.

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Nur zehn Minuten Fahrt später stehe ich vor der gewaltigen, ehemaligen Gießereihalle an der Zwickauer Straße. Für 10 Euro Eintritt betritt man hier nicht nur ein Gebäude, sondern das schlagende Herz der sächsischen Industriegeschichte. Chemnitz wechselhaft: Industriekultur, US-Träume und ein böhmischer Geburtstag weiterlesen

Chemnitz Tag 1: Zwischen Bronzegiganten, Zylindern und Industriekultur

Der Weg in die ehemalige Kulturhauptstadt 2025 beginnt mit einer Lektion in Entschleunigung. Mit dem D-Ticket geht es im RE17 und der RB 45 über Elsterwerda nach Chemnitz.

Wer hier am Hauptbahnhof aussteigt, betritt eine Stadt, deren Architektur wie ein offenes Geschichtsbuch wirkt – man muss nur wissen, wie man die Seiten liest.

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Der Philosoph mit Zylinder: Surrealer Empfang am „Nischel“

Vom Bahnhof führt der Weg direkt in die monumentale Brückenstraße. Hier steht er, der „Nischel“: die über 40 Tonnen schwere Bronzebüste von Karl Marx. Ein Geschenk der UdSSR aus dem Jahr 1971.

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Entdeckung vor der Haustür: Die Spreestadt Charlottenburg in der Goldenen Stunde

Manchmal liegen die größten Überraschungen direkt um die Ecke, verborgen hinter vertrauten Kiezwegen. Eigentlich wollten Susann und ich an diesem Freitagnachmittag im März nur eine kleine Runde drehen, um die letzten Strahlen der Wintersonne einzufangen.

Doch bewaffnet mit der exzellenten Stadtkarte von Mapy.cz stießen wir auf einen Ortsteil, der uns bisher völlig entgangen war: die Spreestadt Charlottenburg.

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Was als kurzer Spaziergang geplant war, entwickelte sich zu einer faszinierenden Zeitreise zwischen industrieller Vergangenheit und modernster Stadtarchitektur.

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Ein Drei-Tages-Reiseplan für Wernigerode

Die KI *) empfiehlt diesen Reiseplan für Wernigerode an Harz: Themen: „Geschichte, Lost Places & Harzluft im November“. – Version 2, überarbeitet.

Tag 1 – Freitag
Historisches Zentrum und DDR-Architektur im Wandel

Der erste Tag konzentriert sich auf die Altstadt, kombiniert mit der städtebaulichen Geschichte der DDR-Ära, die ebenfalls wichtige historische „Orte“ (wenn auch nicht Lost Places) darstellen.

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Wandern, Radfahren, Umschauen – Mein Aktivitäten-Protokoll 2025

Die Links in der Tabelle führen zum Original-Track bei Strava.
Mit Daten, Track im Kartenausschnitt und einigen Fotos.

Stand: 31. Dezember 2025 – weiter geht es hier – 2026 ...


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Berlin. Die Stadt erwandern. Mit einer Lern- und Erlebnis-App

Das Stadtmuseum Berlin bietet eine spannende Möglichkeit, die Hauptstadt auf eigene Faust zu erkunden – mit der für die private Nutzung kostenlose App „Actionbound“! Diese führt durch die Stadt mittels einer interaktiven, digitalen Schnitzeljagd.

Die App führt dich hier mit unseren Beispielen des Stadtmuseums durch drei verschiedene, interaktive Multimedia-Touren, sogenannte „Bounds“, bei denen du auf spielerische Weise die Geschichte Berlins durch Rätsel und historische Orte entdecken kannst.

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