Berlin ist eine Stadt der Kontraste, aber kaum eine Route macht das so deutlich wie der Weg vom Tegeler Hafen durch das Tegeler Fließ bis zum Märkischen Viertel. Ende März 2026 haben wir uns auf die 17 Kilometer lange Route gemacht. Unser Fazit: Wer nur auf die offiziellen Schilder schaut, verpasst das Beste.
Start in Tegel: Postmoderne trifft Hafen-Tristesse
Unsere Wanderung begann am Buddeplatz 1. Ein hübsch restaurierter Wohnpalast gegenüber dem S-Bahnhof Tegel setzt direkt ein architektonisches Ausrufezeichen.
Am Tegeler Hafen angekommen, zeigt sich ein anderes Bild: Algen und Schmutz trüben das „Stille Wasser“, in dem man bei genauem Hinsehen das Kunstwerk „Walfisch“ entdecken kann.
Und überhaupt, dieser Hafen ist kein echter Hafen. Es war mal ein Plan, dass er es wird – der aufgegebene Anleger der Ausflugsschiffe ist noch ein historischer Zeuge.
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