Nun nach Sacrow. Diese Anschlusswanderung an die Hahneberg ⟠GroĂ Glienicke Tour begann an der Evangelischen Kirche in GroĂ Glienicke. Ines Schubert und ich starteten gegen Mittag bei herrlichem Sonnenschein. Wir liefen zum See hinunter und entdeckten einen Pfad direkt am Ufer entlang.
Je weiter wir vorankamen, umso dichter wurde die Vegetation. Erst als es wirklich nicht mehr weiterging, bemerkten wir, dass wir auf PrivatgelĂ€nde unterwegs waren. Also blieb uns nur ein Ausweg, RĂŒckzug.
Dabei entdeckten wir aber auch ein paar schöne Villen, deren GÀrten bis an den See reichten. In diesem Teilabschnitt wehren sich die Privatbesitzer bis heute erfolgreich gegen die Nutzung durch die Allgemeinheit. Und aus diesem Grund kann man leider nicht am See entlang laufen.
So gingen wir auf den offiziellen Wegen sĂŒdlich am See entlang und begaben uns dann in den Wald.
Wir entdeckten die Woge mit 4 Kugeln am Wegesrand und eine KĂŒnstlerin, die begleitet durch klassische Musik am Ufer ein groĂes Bild malte. Wir schauten ihr eine Weile zu, denn sie malte mit ganzem Körpereinsatz und tanzte dazu. Das war wirklich schön anzusehen und machte Lust darauf, es auch einmal auszuprobieren.
Langsam verzog sich das schöne Wetter und es begann etwas frisch zu werden. Das Wasser des Sees glasklar und viele Pilze an alten BaumstÀmmen.
Unser Weg fĂŒhrte uns nun zum Sacrower See, den wir an der westlichen Seite entlangliefen. Hier war ich zwar schön öfter, aber meiner Meinung auch immer eine Wanderung wert, denn die Heilandskirche und der Königswald verfĂŒhren den Blick immer wieder aufs Neue.
Am nördlichen Ende des Sacrower Sees besuchten wir den alten Friedhof von Sacrow. Nur wenige alte und neue gut gepflegte GrĂ€ber waren hier zu finden. Wir machten eine Pause auf der alten Bank und lieĂen unsere Blicke schweifen, Fotomotive ohne Ende verfĂŒhrten uns immer wieder zu neuen Fotos.
Im Schlosspark Glienicke bestaunten wir die 1000-jĂ€hrige Eiche, die imposant auf einer Wiese stand. Viele ihrer Ăste waren gebrochen und lagen um sie herum. Was muss diese Eiche alles gesehen haben in den letzten Jahrhunderten. Wir fĂŒhlten uns wie ein Tropfen der Geschichte im Angesicht dieses Baumes.
AnschlieĂend betrachteten wir das Schloss Glienicke und bewegten uns im Schlosspark am Lindenrondell vorbei ans Ufer der Havel. Auf der römischen Bank dann eine kleine Pause und weiter zur Heilandskirche Sacrow.
Diese unglaublich schöne Kirche ist immer wieder einen Besuch wert, dieses Mal leider ohne Sonnenschein. Wir hielten uns eine ganze Weile hier auf und machten schöne Fotos und Videos.
Jetzt wanderten wir zur Sacrower Lanke und auf dem Weg dorthin entdeckten wir jede Menge kleiner Pilze, deren Hut wie eine Brustwarze aussah, ganz schön erotisch.
Pilze….
In der WeinmeisterstraĂe nahmen wir dann wieder den Bus Richtung Spandau. Vielen Dank liebe Ines, fĂŒr die wieder einmal tolle Begleitung auf dieser kleinen Wanderung mit vielen lustigen GesprĂ€chen.
Nachfolgend der Verfolgertrack
https://www.komoot.de/tour/525434588?ref=aso
Diese Wanderung bildet den Anschluss an die Wanderungen Hahneberg Sunset und vom Hahneberg nach GroĂ Glienicke. Wer Lust hat, kann die drei einfach hintereinander weglaufen, sind dann so ca. 30 km alles in allem. Hier noch die links fĂŒr euch.
Teil 1 – Hahneberg Sunset
https://unterwegs.illustriertewelt.de/2021/10/07/hahneberg-sunset/
Teil 2 – Vom Hahneberg nach Gr. Glienicke
https://unterwegs.illustriertewelt.de/2021/10/09/vom-hahneberg-nach-gross-glienicke/


