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80 km auf dem Rügen Gravel Orbit 360 entlang der Südküste – Etappe 3

LETZTE ÄNDERUNG am Donnerstag 13. Juni 2024 11:24 durch Berlingo


Kleiner Tourenbericht vom Rügen Orbit 360 – Etappe 3 von Binz nach Stralsund

Die dritte Etappe des Orbit 360 führte mich von Binz zurück nach Stralsund, eine 80 km lange Gravel-Tour entlang der malerischen Südküste Rügens und durch die idyllische Halbinsel Mönchgut. Die Strecke bot eine abwechslungsreiche Mischung aus hügeligen Waldwegen, entspannten Strandabschnitten, historischen Sehenswürdigkeiten und charmanten Fischerdörfern.

Orbit 360 Rügen Etappe 3 Collage
Orbit 360 Rügen Etappe 3 Collage – Click zu den vielen Originalfotos im Cloud Album

Start in Binz: Abschied vom Ostseebad und hinein ins grüne Herz der Insel

Nach einem erlebnisreichen Tag in Binz und Prora startete ich meine dritte Etappe am „Großbahnhof“ Binz. Der Weg führte mich zunächst durch das hügelige Waldgebiet Granitz, ein Paradies für Gravel-Biker. Die breiten Waldwege boten eine willkommene Abwechslung zu den Küstenabschnitten und forderten meine Kondition heraus.

Track Etappe 3
Track Etappe 3 – Click für eine Großansicht

Sellin und Baabe: Seebrücken, Südstrand und bissiger Terrier

Nach der Granitz erreichte ich Sellin, ein weiteres charmantes Ostseebad mit einer imposanten Seebrücke. Ein kurzer Abstecher zur „Ufersicht Waldhalle“ bot einen schönen Ausblick, bevor es weiterging nach Baabe. Hier war Vorsicht geboten, denn ein bissiger Terrier sorgte für Aufregung unter den Radfahrern. Der Weg führte mich weiter entlang des langen Südstrandes, vorbei an Strandkörben und Badegästen.

Göhren: Historischer Bahnhof, Räucherei und Südstrand

In Göhren legte ich eine Rast in der Räucherei ein, ein beliebter Treffpunkt auch für Einheimische. Nebenan befindet sich der historische Dampflokbahnhof, der einen kurzen Abstecher wert ist.

Und einen schönen Ausblick hat man vom Oberdeck des hässlichen Parkhauses gegenüber. Einfach dort den Aufzug nehmen.

Ein kleiner Schrägaufzug führt hinauf zur Oberstadt, wo im Zentrum die eigentliche Musik von Göhren spielt.

Hinauf, hinab, weiter ging es zum 2 km langen Südstrand von Göhren, einem weiteren Highlight dieser Etappe. Für mich allerdings nur kurz optisch. Dort ist viel Platz – nicht nur in der Vorsaison:

Mönchgut: Idyllische Halbinsel mit Fischerdörfern und Boddenlandschaft

Die Route führte nun weiter auf die Halbinsel Mönchgut, eine idyllische Region mit kleinen Fischerdörfern, sanften Hügeln und einer einzigartigen, offenen Boddenlandschaft.

In Alt-Reddevitz genoss ich die Ruhe und Idylle dieses Ortes, bevor es weiterging über den kleinen Fliegerberg, einer ehemaligen „Segelflugübungsstelle“ mit einer herrlichen Abfahrt. Siehe Clip im Fotoalbum.

Überfahrt mit der Ruderfähre und weiter nach Seedorf

Eine kurze Überfahrt mit der Ruderbootfähre Moritzdorf (motorgetrieben 🤣!) mir einen großen Umweg um den Selliner See.

Die Bedenken, dass hier Warteschlangenzeit aufhält, waren umsonst. Ich fahr hinüber der einzige Passagier.

Auf der anderen Seite angekommen, radelte ich weiter über sanfte Hügel nach Seedorf, einem charmanten Dorf mit Yachthafen und schönen Wegen entlang des Boddenufers.

Keine Ahnung, warum ausgerechnet hier in dieser Gegend mir so viele Radfahrer entgegen kamen. Vermutlich Gäste der Seebäder in der Nähe – und zum Baden war es ja noch zu frisch.

Entlang der Küste nach Lauterbach und Putbus

Die Strecke führte mich weiter entlang der Küste, vorbei an Neuendorf und anderen kleinen Ortschaften. In Lauterbach gab es zwangsweise eine Regenpause am Kiosk der „Wassersportschule Im Jaich“ ein. Ein Milchkaffee und fritz-kola spülten mein vier Tage altes, mitgebrachtes, aber immer noch genießbares Körnerbrot herunter.

Gestärkt ging es weiter durch Lauterbach, dem kleinen historischen Hafenort. Erstes pommersches Seebad seit 1816, gemeinsam mit der angrenzenden schönen „Weißen und Rosenstadt“ Putbus. Eine Planstadt im klassizistischen Stil mit beeindruckender Bäderarchitektur und einem wunderschönen Park. Mit Errichtung des Badehauses Goor (siehe Fotoalbum) hielt die Bäderarchitektur auf der Insel Rügen Einzug. 

Dieser Orbit führte jetzt nicht durch Putbus, ich kann das aber alles aus eigener Erfahrung bestätigen. 2006 machten wir dort Ferien in einer FeWo des Bürgermeisters. Super zentrale Lage für Radausflüge!

Endspurt nach Stralsund: Über die Rügenbrücke und zurück zum Ausgangspunkt

Die letzten Kilometer führten mich über die Rügenbrücke zurück nach Stralsund, dem Ausgangspunkt meiner Reise. Trotz aufziehendem Regen und einem kurzen Schreckmoment mit einem bellenden Hund erreichte ich pünktlich den Bahnhof und trat meine Heimreise an.

Fazit: Eine abwechslungsreiche Etappe mit landschaftlichen und kulturellen Highlights

Die dritte Etappe des Orbit 360 war eine abwechslungsreiche und erlebnisreiche Tour. Die Mischung aus hügeligen Waldwegen, entspannten Strandabschnitten, historischen Sehenswürdigkeiten und charmanten Fischerdörfern machte diese Etappe zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die körperliche Anstrengung wurde durch die beeindruckende Landschaft und die vielen interessanten Orte mehr als belohnt.


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