Schlagwort-Archive: 2023

What happened 2023?

Wie das Wandern mir durch die Corona Zeiten half

Heute, genau vor 3 Jahren, im März 2020, wurde der erste positive Corona-Fall in Deutschland festgestellt. Dieser Umstand hat mich dazu angeregt, noch einmal darüber nachzudenken, wie sich das Leben aller und somit auch meines verändert hat.

Anfang 2020, als die Welle zu uns herüber schnappte, arbeitete ich in meinem Traumberuf als Erzieherin in einer Krippengruppe. Mein Beruf gab mir viel Halt, denn ich hatte ein Jahr vorher ganz plötzlich meinen Lebensgefährten verloren, und stand somit mal wieder vor einem großen Umbruch.

Im Look Down war ich dann viel Zuhause und habe versucht, mit meiner Einsamkeit klarzukommen. Ich verkroch mich immer mehr, aber ich fing auch an, mich darauf zu besinnen, was mir als Kind viel Freude gemacht hat.

Ich bin an der Küste Schleswig-Holsteins eins aufgewachsen, und stromerte, wann immer es die Zeit zuließ, durch die Wälder und Moore meiner Heimat. Erstaunt war ich, wie lebendig die Erlebnisse meiner Kindheit in meinem Gedächtnis eingebrannt waren, dieses Gefühl von grenzenloser Freiheit und Entdeckerfreude nahm langsam wieder Besitz von mir.

Nach ein paar Wochen allein Zuhause. So begann ich meine unmittelbare Umgebung in Spandau zu erkunden. Immer an der Havel entlang legte ich Runde um Runde zurück, machte Fotos und schrieb ein paar kleine Beiträge bei Facebook, die ich in den Wandergruppen postete.

Der Zuspruch, den ich durch dieses Portal erfuhr, zeigte mir, dass ich nicht allein war und so verabredete ich mich mit anderen Wanderverliebten zu kleinen und größeren Touren.

Es entwickelten sich Freundschaften, die bis zum heutigen Tag standhalten und mein Leben unglaublich bereichern. VIELEN DANK!😘

Inzwischen hat sich mein Wanderradius stetig vergrößert, ich entdeckte die Berge und Seen Brandenburgs, die Parks der Stadt, Kunst und Kurioses. Oft kam ich auch an verlassenen Arealen vorbei, deren Erkundung mir eine besondere Freude bereiteten.

Im März 2021 startete ich dann meinen Wanderblog, auf dem ich die Touren in Wort und Bild festhielt. Ich erlernte den Umgang mit Tracking Apps, bekam tolle Tipps zum Thema Fotos und die Einsamkeit verschwand.

Seit diesem Tag gab es keine Langeweile mehr für mich. Ich freute mich täglich nach Hause zu kommen, arbeitete an meinen Beiträgen und genoss die Zeit mit meinen neuen Freunden.


Clara Himmel


Ein kleines Stück Digitales Erbe hinterließ Clara Himmel in den Sozialen Medien, bei Facebook, TikTok und Instagram.

www.Facebook.com/clarawandert

www.Facebook.com/clara.himmel.1426

www.Youtube.com/channel/..

www.tiktok.com/@clarahimmel_wandert

www.Instagram.com/wanderwomen_clara


 

So sammelst und präsentierst du deine Wandertracks

Wer seine aufgezeichneten Tracks im Portal Strava speichert (kostenloser Basic Account genügt), kann sich mit dem genialen Web-Tool Statshunters.com (auch kostenlos) alle Strava Aufzeichnungen in geilen Übersichtskarten anzeigen lassen. Mit Fotos und weiterem Pipapo. Wenn du auf einen Track klickst, gelangst du wiederum zu den Details der Tour im Strava-Profil.

Diese Karte ist zwar nicht vollständig – es fehlen leider ältere Wandertracks, da war Strava noch nicht im Spiel 😉

Statshunters_per_210930
Statshunters per März 2023

Klick auf die Karte für die interaktive Ansicht auf der von mir geshareten Seite www.Statshunters.com/share/99b0e6fa5c38.

Tipp: Oben rechts auf der Statshunters Seite kannst du unter „Display Settings“ (Zahnradsymbol) unter anderem die graue Karte auf bunt schalten, wie oben im Screenshot zu sehen (Layout Settings -> Open Street Map) und auch Photos einblenden.

Nach jeder unserer Wanderungen kommt automatisch eine weitere rote Linie hinzu. Sehr praktisch das.

Gib mir Kudos

Den „Daumen hoch“ vergibt man übrigens bei Strava als sogenannte „Kudos“. Ein vor allem im englischen Sprachraum verbreiteter Ausruf der Anerkennung, Ruhm und Ehre – vergleichbar mit dem französischen Chapeau!
Und schon wieder ein Fremdwort … 🙂


 

Stadtspaziergang in Kreuzberg auf der Suche nach Street Art und Mauergeschichten

12 km STADTSPAZIERGANG durch FRIEDRICHSHAIN  KREUZBERG mit vielen bunten WANDBILDERN, einer funktionsfähigen EISFABRIK im Umbau, einem verratenen FLUCHTTUNNEL, einem stillgelegten KRAFTWERK mit einer TRESORTÜR vor dem Eingang, einem BAUMHAUS im NIEMANDSLAND und den TEEPPEES auf dem SPREEACKER.


Ein kommentiertes Google Photos Cloud Album mit schöner kleiner Slideshow: „Stadtspaziergang „Street Art“ am 29. Januar 2023 findest du hier. – Die Luisenstadt in Mitte und Kreuzberg, ihre Wandbilder und mehr im Winter:
https://photos.app.goo.gl/obRcwgvNwgGEhmbh6

Stadtspaziergang in Kreuzberg auf der Suche nach Street Art und Mauergeschichten weiterlesen

Street Art Stadtwanderung von Schöneberg nach Kreuzberg

STREET ART Stadtwanderung durch SCHÖNEBERG und KREUZBERG, mit URBANER KUNST zum NULLTARIF, einer AUSSTELLUNG zum Staunen, Wegen durch die LAUBENKOLONIEN, entlang des LANDWEHRKANALS, durch den PARK am GLEISDREIECK zum CHECKPOINT CHARLIE.

Dazu ein kommentiertes Google Fotos Cloud Album mit einer schönen kleinen Slideshow:
https://photos.app.goo.gl/Gw4ejHSrBAa2HPyHA


Der Winter in Berlin hat ja nun nicht immer schöne Seiten. Oft ist es trist und grau und die Motivation zum Wandern lässt ein wenig zu wünschen übrig.

Aus diesem Grund sind Ralph und ich auf die Idee gekommen, die Farben in Berlin zu suchen. Wir starteten am Nollendorfplatz und entdeckten auf dem Lützowplatz die ersten Motive.

Diese Wanderung führte uns kreuz und quer durch Schöneberg, aber erst einmal ging es am Lützowufer entlang des Landwehrkanals. Um nichts zu verpassen, mussten wir hin und wieder die Straße auf einer Seite hinauf und auf der anderen herablaufen.

cropped Kompass Rose 512 Mehr Street Art Wanderungen
Berlin Map: Street Art WanderungenVon Schöneberg nach KreuzbergLost Place Abhörstation TeufelsbergStadtspaziergang in KreuzbergChatGPT kennt den Pimmel über Berlin, und der hat Moos angesetztStreet Art in Berlin Mitte und Prenzlauer BergStreet Art in den Heilstätten GrabowseeStreet Art am MauerwegSchönwalde Adventure ∘ More will come

Aber keine Sorge, wenn du dem Komoot Track folgst, entgeht auch dir keines dieser schönen Bilder, die unsere Stadt so herrlich bunt machen.

Street-Art, die urbane Kunst

Als Street-Art wird Kunst im öffentlichen Raum bezeichnet. Es handelt sich um Wandmalerei, wobei sich die Künstler verschiedener Medien bedienen. Manche arbeiten mit Sprühdosen, andere mit Pinseln oder Malerrollen.

Grauer Beton am Halleschen Tor verschönert
Grauer Beton am Halleschen Tor verschönert

Oft werden Wände oder Stromkästen verschönert. Meist ist der Künstler selbst der Initiator seiner Werke, die häufig auf kreative und anarchische Weise das eigene Umfeld selbst neu gestalten wollen. Durch die Beliebtheit dieser Kunstform werden manche Künstler auch für Auftragsarbeiten gebucht.

Murals

Besonders beeindruckend fanden wir die riesigen Murals, die sich manchmal über ein gesamtes Haus erstreckten. Die meisten von Ihnen sind in der Fresko Technik oder mit der Sprühdose hergestellt.

Die ersten Murals wurden in Mexiko Stadt entdeckt. Sie stellten populäre Führer dar, und sollten die Geschichte für die hauptsächlich analphabetische Bevölkerung transportieren.

Galerie Urban Nation

Auf der Bülowstraße zog uns die Galerie Urban Nation in seinen Bann. Die Ausstellung ist sehr sehenswert und gegen eine kleine Spende zu besuchen.

Contemporary Art in der Galerie www.Urban-Nation.com

Beobachtet durch die Augen an der Pallasstraße ging es nun Richtung Gleisdreieck. Die Pfeiler der Bahnbrücken waren von allen Seiten bunt bemalt und die großzügigen Freiflächen laden zu vielen Aktivitäten ein. Hier wird Skateboard und Fahrrad gefahren.

Durch die Laubengänge gelangten wir zum Park am Gleisdreieck, überquerten die verlassenen Gleise, betrachteten die Überreste des Anhalter-Bahnhofs und erwischten zur blauen Stunde das Tempodrom in einem ganz besonderen Licht.

Das neue Tempodrom
Das neue Tempodrom

Der alte Kontrollpunkt

Am Ende besuchten wir noch den Checkpoint Charlie. Der ehemalige Grenzübergang an der Berliner Mauer war von 1961 bis 1990 der Übergang zwischen dem amerikanischen und dem sowjetischen Sektor. Der Kontrollpunkt wurde von den Alliierten eingerichtet, um den Angehörigen des Militärpersonals den Übergang zu ermöglichen.

Am Halleschen Tor beendeten wir diese coole Wanderung, bei der wir voller Enthusiasmus nach den bunten Bildern suchten. Viel Spaß beim Nachwandern. Es wird bestimmt nicht die letzte Street Art Tour in Berlin gewesen sein! 😉


cropped Kompass Rose 512 Mehr Street Art Wanderungen
Berlin Map: Street Art WanderungenVon Schöneberg nach KreuzbergLost Place Abhörstation TeufelsbergStadtspaziergang in KreuzbergChatGPT kennt den Pimmel über Berlin, und der hat Moos angesetztStreet Art in Berlin Mitte und Prenzlauer BergStreet Art in den Heilstätten GrabowseeStreet Art am MauerwegSchönwalde Adventure ∘ More will come